Zwei Wochen mit dem Zelt im Busch und zwei Wochen auf alten und neuen Pfaden

oder: Von falschen Orten und richtigen Zeitpunkten im südlichen Afrika

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Kapstadt

Der Ostersamstag plätscherte so dahin. Nach einer Shopping-Tour fuhren wir in ein Weingut, Constantia Uitsig, tranken Kaffee und Wein und aßen in unserer Unterkunft Abendbrot zu einem tollen Sonnenuntergang.

Der Ostersonntag war verplant mit einem Weingutbesuch, wo wir bereits einen Tisch zum Essen bestellt hatten, einem anschließenden Besuch bei Nonnie und Peet zum Kaffee und einem ruhigen Abend in der Unterkunft. Leider verlief der Tag anders. Ich sagte das Essen und den Besuch ab und fuhr stattdessen in die Apotheke, kaufte Arznei gegen Bauchschmerzen, Kamillentee und Zwieback und Bananen. Sandra hatte sich den Magen verdorben und so pflegte ich sie so gut es ging.

Am Ostermontag ging es Sandra schon wieder besser. Wir fuhren an den Strand, auf dem Signal Hill und hatten ein herrliches Picknick in Buitenverwachtig, einem tollen Weingut.

Der Rest des Tages bestand aus Kofferpacken und langer Unterhaltung mit unserer Vermieterin, die uns auch noch ihr gesamtes Haus zeigte.

Zum ersten Mal hatten wir einen Tagesflug. Entsprechend früh standen wir auf, fuhren zum Flughafen und verließen Südafrika. Ein sehr ruhiger Flug mit vielen Filmen brachte uns vom Sommer in den Winter. In Deutschland hatte es gescheit und wir hatten Mühe auf der Autobahn nach Hause zu kommen. Doppelt so lange wie normal brauchten wir vom Flughafen nach Hause und fielen geschafft in unsere Betten. Wir wollten sofort wieder zurück.

Epilog

Meine zweite Botswana-Safari unterschied sich in Einigem von der ersten. Leider war der Guide eine große Enttäuschung. Mit Schwierigkeiten bei der Route hatten wir auf Grund der Regenzeit gerechnet, aber dass dieser Frust darüber sich auch so stark bei unserem Führer niederschlug, hätte ich nicht erwartet. Trotzdem haben wir viel erlebt und auch wenn der Diebstahl ein Tiefpunkt in der Tour darstellte, haben wir doch überwiegend positive Erinnerungen an die Reise.

Sehr angenehm war unsere Gruppe. Wir haben uns gut verstanden und hatten viel Spaß miteinander. Besonders das nachmittägliche Pirsch-Bier wurde bald zu einer Institution.

Die Lodge in Simbabwe war ein Highlight und jeden der vier Millionen Simbabwe-Dollar wert. Eine sehr positive Überraschung war der Tuli-Block und die Lodge dort. Da waren wir sicher nicht zum letzten Mal.

Das Highlight in unserem zweiten Teil der Reise war zweifelsohne der Dolphin-Trail. Die Wanderung war sehr gut, die Truppe angenehm und die Unterkünfte das Tüpfelchen auf dem I.

Alles in allem war es eine Reise, an die wir uns noch lange zurück erinnern werden. Die Mischung aus Rustikalem und Luxuriösem, Abenteuer und Erholung, Neuem und Bekannten war optimal. Natürlich haben wir jetzt schon wieder viele neue Ideen für eine Tour.