Zwei Wochen mit dem Zelt im Busch und zwei Wochen auf alten und neuen Pfaden

oder: Von falschen Orten und richtigen Zeitpunkten im südlichen Afrika

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Die Safari startet

Wieder startete der Tag mit ein paar Runden im Pool. Dann fuhren wir zum Flughafen. Dort trafen wir auf unseren Safariguide. Er hieß Evans, war aus Botswana, hatte in Köln studiert und freute sich nicht übermäßig uns zu sehen. Gemeinsam warteten wir auf die restlichen Teilnehmer der Tour. Sie kamen aus Dachau, waren viel zu warm angezogen und hießen Margot und Birgit.

In einem nahe gelegenen Einkaufszentrum tranken wir Kaffee, mittlerweile zum dritten Mal auf der Reise. Ausserdem erfuhren wir einige weitere Einzelheiten der Safari. Im Kleingedruckten der Reisebeschreibung stand etwas von „Programm- und Routenänderungen wegen Wetter und Wanderungen der Tiere bleiben der Reiseleitung zum Vorteil des Reisenden vorbehalten “. Da die Regenzeit in Botswana gerade in den letzten Zügen lag, hatten wir einige Routenänderungen. Es war viel Wasser heruntergekommen. Aber dazu später mehr.

Nachdem wir unseren Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen hatten stiegen wir in unseren Toyota Landcruiser, der für zwei Wochen unser Hauptaufenthaltsort werden sollte. Es ging nach Norden. Ein Mittagsstopp an einer Raststätte unterbrach die Fahrt auf der unspektakulären Autobahn, die viel Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen bot.


Irgendwann am Nachmittag kamen wir dann in unserer ersten Unterkunft an, der Yellow Wood Game Lodge. Wir bezogen unsere Chalets, machten einen kurzen Rundgang durch die Lodge und fanden die Bar. An der Bar saß ein südafrikanisches Paar, mit dem wir bald ins Gespräch kamen und mit denen wir auch gemeinsam einen Gamedrive unternahmen. Unsere beiden Mitfahrerinnen zogen es vor sich nach ihrem langen Flug zunächst erstmal zu erholen.

Wir fuhren also mit einem Guide der Lodge, der kurz zuvor noch Barmann war durch den Park und entdeckten etliche Antilopen, eine sich am Bauch kratzende Giraffe und Nashörner. Der Giraffenbulle nutzte zum Kratzen übrigens einen abgebrochenen Baum. Die restlichen Tiere, so es denn noch welche gab, versteckten sich erfolgreich vor uns. Mit einem anschließenden Abendessen endete der erste Safaritag.