|
Zwei Wochen Urlaub und zwei Flitterwochenoder: Falscher Vorwand für eine Party in Kapstadt |
Ein Wochenende zu zweitDer folgende Sonntag begann sportlich. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Clifton an den Strand und spielten Frisbee. Es wurde ein heißer Tag. Noch vor der Mittagshitze wurde es uns zu warm und wir zogen den höher gelegenen Signal Hill mit seinem schönen Blick auf Kapstadt und den Tafelberg vor. Aber auch dort spürten wir die steigenden Temperaturen und wir entschieden uns für einen Besuch des Hafens von Hout Bay, wo wir ein leichtes Mittagessen bei kühlender Brise zu uns nahmen. Es war der dritte Advent. Was macht ein Kapstädter am Adventssonntag? Er macht ein Picknick. Dem wollten wir uns anschließen. Also zogen wir mit allerlei schmackhaften Dingen aus dem Supermarkt und zwei Badehandtüchern in den Botanischen Garten Kirstenbosch. Dort suchten wir uns eine der zahlreich vorhandenen Picknick-Wiesen mit einem Rasen, der einem Teppich glich und packten unsere kulinarischen Schätze aus. Sogleich waren wir für die plötzlich aus allen Richtungen auftauchenden Perlhühnern äußerst interessant. Sie umschwärmten uns aber umsonst und bald zogen sie von dannen. |
Dafür kamen dann jede Menge Leute mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf und Körben und Kühltaschen in den Händen. Eine durchaus interessant anzuschauende Menschenansammlung. Bald entstand daraus eine große Picknickgemeinde. Sie bildete sich vor einer Bühne und bald startete auf selbiger ein Adventssingen. Nur das die Südafrikaner die Adventssonntage nicht als solche begehen und die Veranstaltung 'nur' dem Singen von Weihnachtsliedern ('Christmas Carols') dient. Wir fuhren noch im Hellen zurück nach Camps Bay, um in unserer Unterkunft den tollen Sonnenuntergang zu genießen. |