Pazifikküste
Vor etlichen tausend Jahren machten sich ein paar Einwohner in der Gegend den Spass ein paar Zeichnungen in den Wüstenboden zu ritzen. Diese Zeichnungen sind recht groß, einige hundert Meter, und zeigen vor allem Tiere. Zeichner oder Ritzer waren vom Volk der Nazca, wie man heute vermutet. Daraufhin wurde sie Nazca-Linien genannt. Am besten zu sehen sind sie von oben. Dazu bestiegen wir kleine Flugzeuge und flogen über die Linien und hatten tolle Ausblicke auf die Zeichnungen.
Am Vortag hatten wir schon einige alte Ausgrabungsstätten besichtigt und auch hier kamen wir nicht ohne Leichen davon. Es handelte sich gleich um ein ganzes Gräberfeld, das von Chauchilla. Allerdings waren die meisten Gräber Chauchillas schon durch die Jahrhunderte von Grabräubern in arge Mitleidenschaft gezogen worden, so dass nur wenige zur Besichtigung zur Verfügung standen und wir bald in unser Hotel fuhren.
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Die Unterkunft war eine alte Hazienda mit großzügig angelegten Räumen, Garten und Restaurant. Es war eine der besten Unterkünfte der gesamten Tour. Wie in einem kleinen Zoo waren Gehege mit Tieren angelegt. Leider war oft die Attraktion über die artgerechte Haltung gestellt worden.
Der nächste Tag hatte es in sich. Wir mussten in diesem riesigen Land einige Kilometer abspulen, um einige der vielen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. So saßen wir an dem Tag die meiste Zeit im Bus und versuchten das Gleichgewicht zu halten, während die Busfahrer die Serpentinen an der einmaligen Pazifikküstenlandschaft in minimaler Zeit zu bewältigen versuchten. Für einen Zwischenstopp in einem Badeort konnten wir den Bus verlassen und eine Molkerei-Zweigstelle lud ein zum Joghurt- und Käsekauf.
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